Wie gut kennen Sie Ihr Produkt?

Mit Hilfe der Ökobilanz erhalten Sie eine der umfangreichsten Produktanalysen die es gibt. Vom Energieverbrauch während der Produktion, bis zum Energie- und Ressourceneinsatz für die Vorprodukte können wir Ihnen zeigen in welchen Phasen der Verbrauch besonders hoch ist.

Den Produktionsprozess im Blick

Für die Erstellung der Ökobilanz analysieren wir jeden einzelnen Produktionsschritt. Über die Anlieferung der Vorprodukte und Rohstoffe, bis zur Auslieferung und Entsorgung. Mit der Ökobilanz lernen Sie nicht nur die ökologischen, sondern auch die wirtschaftlichen Optimierungspotenziale in Ihrem Produktionsprozess kennen.

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Lexikon

Wer sich mit dem Thema „Nachhaltiges Bauen“ befasst, wird schnell über diese Stichworte stolpern. Wir helfen Ihnen und klären auf!

The Blue Economy ist ein von Gunter Pauli entwickeltes Konzept, das die Ökosysteme der Erde schützen und gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen soll.

Da die menschlichen Produktions- und Konsummuster nicht länger verträglich sind, beschreibt dieses Konzept, wie nach dem Vorbild der Natur, die selbst immer effizienter wird und nachweislich der wirtschaftlichste Akteur unseres Planeten ist, eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsform umgesetzt werden kann. Anhand von 21 Prinzipien wird dargestellt, wie dieses Ziele erreicht werden können. >mehr

Als Carbon Accounting wird das systematische Erfassen von CO2- und anderen Treibhausgasemissionen einer Organisation, wie Unternehmen und Kommunen, zur Erstellung einer Treibhausgasbilanz bezeichnet. Diese Methode wird für das des externen Berichtswesens genutzt und stellt einen Teil des Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagements dar.

Kohlendioxid – CO₂ ist lebensnotwendig. Das sieht man ihm auf dem ersten Blick gar nicht an. Es ist ein farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand ist es natürlicher Bestandteil von Luft (ca. 0,04 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.
Der Kohlendioxid–Kreislauf ist aber einer der wichtigsten Naturkreisläufe. Er transportiert den für alle Lebewesen notwendigen Kohlenstoff zwischen Luft, Boden und Wasser. Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre weist einen ausgeprägten Jahreszyklus auf: Ende April ist er höher als im Oktober. Die Pflanzen der Nordhemisphäre entziehen der Luft während der Vegetationsphase (Frühjahr bis Herbst) durch Photosynthese so viel CO₂, dass die Konzentration zum Herbst hin abnimmt, während zum Ende des Winters die Kohlendioxid-Konzentration aufgrund des geringeren CO₂ -Verbrauchs und dem Zersetzen von Biomasse CO₂ freigesetzt wird.
Von den Pflanzen wird CO₂ mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenstoff und Sauerstoff zerlegt (Photosynthese). Der Kohlenstoff bleibt in der Pflanze und der Sauerstoff wird an die Umwelt abgegeben. Tierische Organismen gewinnen Energie, indem sie mit Sauerstoff zu Kohlendioxid verbrennen. Durch den intensiven CO₂-Austausch zwischen Atmosphäre und Biosphäre treten natürliche Tages- und Jahresschwankungen im CO₂-Gehalt der Luft auf.Gegenüber dem biologischen Kohlendioxid -Kreislauf sind die geochemischen Umsätze, Vulkanausbrüche und v.a. die Verbrennung fossiler Brennstoffe, zwar verschwindend klein, aber umso folgenreicher: CO₂ ist als wichtiges klimarelevantes Spurengas maßgeblich an der Regulation des irdischen Wärmehaushalts beteiligt.

Das systematische Erfassen klimawirksamer Treibhausgase und das Zusammenfassen in einer Treibhausgasbilanz wird Carbon Footprint genannt. Ein Carbon Footprint kann sowohl für Länder, Regionen, Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen, als auch für private Haushalte erstellt werden. Bei Unternehmen wird zwischen zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen unterschieden: den Corporate Carbon Footprint (CCF) als unternehmensbezogenen Ansatz und den Product Carbon Footprint (PCF) als produktbezogenen Ansatz.

Hinter dem Begriff Cradle to cradle verbirgt sich das Konzept der zyklischen Ressourcennutzung, in der Produktionsweisen am Erhalt geschöpfter Werte ausgerichtet sind. Einfach ausgedrückt: Analog zum Nährstoffzyklus der Natur, in dem „Abfälle“ eines Organismus von einem anderen genutzt werden, sollen in der Produktion sämtliche Materialströme so geplant werden, dass Abfälle sowie eine ineffiziente Nutzung von Energie vermieden werden. >mehr

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit (Markt), über ökologisch relevante Aspekte (Umwelt) bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern (Arbeitsplatz) und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen. Quelle: Wikipedia, 16.5.2014

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz geregelt. Außerdem legt dieses Gesetzt fest, dass den Erzeugern Erneuerbarer Energien zeitlich beschränkt feste Einspeisevergütungen garantiert werden.

Im Gegensatz zu fossilen Energiequellen, die sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren, stehen erneuerbare Energien im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung oder erneuern sich verhältnismäßig schnell. Zu ihnen zählen Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung (Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen), Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe wie beispielsweise Holz (z.B. Holzhackschnitzel) oder Mais (Bioethanol- oder Biogasproduktion).
Erneuerbare Energiequellen stellen neben höherer Energieeffizienz die wichtigste Säule der Energiewende dar.

Nicht-Erneuerbare Energien werden aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Dazu zählen Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl. Diese Stoffe sind in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten toter Tiere und Pflanzen entstanden. Dadurch ermöglichen sie, gespeicherte Sonnenenergie vergangener Zeiten heute zu nutzen und zu verwerten.

Bei ihrer Verbrennung mit Luftsauerstoff entstehen CO2 und viele andere Luftschadstoffe. Durch die überwiegende Nutzung fossiler Brennstoffe wird die Atmosphäre mit CO2 angereichert, was zum (anthropogenen, also Mensch-gemachten) Klimawandel und zur Luftverschmutzung beiträgt.

Die Eutrophierung bezeichnet die Anreicherung von Böden und Gewässern mit Nährstoffen. Dazu tragen Luftschadstoffe, Abwässer und die (Über-)Düngung in der Landwirtschaft bei. In Gewässern führt dies zu einem vermehrten Algenwachstum das letztendlich zu Fischsterben und Fäulnis führen kann. Eine Eutrophierung im Boden führt dazu das Pflanzen gegenüber Krankheiten und Schädlingen anfälliger werden. Zudem wird durch Auswaschungsprozesse der Nitratgehalt im Grundwasser erhöht. Häufig reagiert Nitrat zu Nitrit, was für Menschen giftig ist.

Als graue Energie (oder kumulierter Energieaufwand) wird die Primärenergiemenge bezeichnet, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes/einer Dienstleistung verbraucht wird. Dabei werden auch alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung berücksichtigt und der Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse zusammen gerechnet. Weil dieser Energieaufwand jedoch für den Endverbraucher unsichtbar ist, wird dieser als „graue Energie“ bezeichnet.
Aufgrund der komplexen Prozessketten und den damit extrem aufwendigen Berechnungen ist es schwierig, graue Energie sichtbar zu machen. Im Angesicht des voranschreitenden Klimawandels wird es jedoch immer wichtiger, genau das zu erreichen.

Die gebräuchliche Einheit für die graue Energie ist Megajoule pro Kilogramm Material (MJ/kg), wobei 1 MJ = 0,28 kWh entspricht (und umgekehrt 1 kWh = 3,6 MJ).

Größenordnungen:
1 kg Schokolade 9 MJ (1.1 kg CO₂)
1 Paar Schuhe 29 MJ (3.6 kg CO₂)
1 Auto 126.000 MJ (15.000 kg CO₂)

Die Summe aus Netto-Betriebsenergie und Grauer Energie wird als Lebenszyklusenergie – im englischen Sprachraum als „Life Cycle Energy (LCE)“ – bezeichnet.

Als Lebenszykluskosten bezeichnet man die Summe der Kosten eines Produktes oder einer Dienstleistung über dessen gesamte Lebensdauer. Es werden also alle Kosten in allen Lebenszyklusabschnitten (Planung, Entwicklung, Beschaffung, Fertigung, Vertrieb, Einsatz/Nutzung mit Instandhaltung und Betriebskosten sowie Beseitigung) ermittelt. Die Lebenszykluskostenrechnung kann als Verfahren zur Planung, Beurteilung und zum Vergleich von Investitionsalternativen sowie zur Wirtschaftlichkeitsanalyse von Systemen und Produkten genutzt werden.

Als globale Erwärmung bezeichnet man den seit ca. 150 Jahren beobachteten Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere, die hauptursächlich auf die fortdauernde anthropogene Anreicherung der Erdatmosphäre mit Treibhausgasen (Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid), die vor allem durch die Nutzung fossiler Energie (Brennstoffe), durch weltumfassende Entwaldung sowie Land- und insbesondere Viehwirtschaft freigesetzt werden.

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des Systems Erde im Vordergrund steht.
Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Nachkommen ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen und ihnen damit die gleichen Möglichkeiten bieten, die wir derzeit haben.

Ökobilanzen dienen dazu, alle wesentlichen Umweltauswirkungen von Gütern, Dienstleistungen oder Betrieben zu erfassen und zu bewerten. Damit können Fachleute ökologische Schwachstellen und mögliche Verbesserungen erkennen. Weitere Informationen und unser Angebot zur Erstellung Ihrer Ökobilanz finden Sie .

Die Gesamtmenge sämtlicher Energien sowie natürlicher Ressourcen und Materialien, die von Anfang an benötigt werden, um ein Endprodukt herzustellen, nennt sich der ökologische Rucksack. Er enthält nicht nur die (graue) Energie eines Produktes oder einer Dienstleistung, sondern durch ihn wird veranschaulicht, wie viel materielle Ressourcen insgesamt in diesen stecken, also wie viele Tonnen Natur umgesetzt wurden, um einen einzelnen Rohstoff (Bsp. Aluminium ) zu fördern. Dabei sind soziale oder gesundheitsgefährdende Aspekte noch nicht einmal mit einbezogen. Der ökologische Rucksack ist somit eine sinnbildliche Darstellung der Menge an Ressourcen, die bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung verbraucht werden. Im Rahmen einer Ökobilanz kann er damit einen Vergleichsmaßstab bieten, mit dem verdeutlicht wird, welche ökologischen Folgen die Bereitstellung bestimmter Güter verursacht.

Die Ozonschicht in der Stratosphäre (15 – 50 km Höhe) entsteht, wenn kurzwellige UV-Sonnenstrahlen auf Sauerstoff-Moleküle treffen. Ozon nimmt diese kurzwellige UV-Strahlung auf und gibt sie mit größerer Wellenlänge in alle Richtungen wieder ab, sodass nur ein Teil der gefährlichen Strahlung auf die Erde trifft. Die Ozonschicht erfüllt daher für uns eine lebenswichtige Filterfunktion.

Vom Menschen verursachte Emissionen führen jedoch zum Abbau der Ozonschicht. Berichte über das Ozonloch über dem Gebiet der Antarktis machten dieses Phänomen erstmals deutlich. Zwischenzeitlich ist der Abbau der Ozonschicht auch über den mittleren Breiten (z.B. über Europa) zu beobachten.

Mit Rebound (englisch für Abprall) wird in der Energieökonomie der Umstand bezeichnet, dass das Einsparpotenzial von Effizienzsteigerungen nicht oder nur teilweise verwirklicht wird. Z.B. Direkter Rebound: Eine Energiedienstleistung, die effizienter angeboten wird, wird dadurch billiger. Was billiger wird, wird stärker nachgefragt.

Zum Rebound tragen mehrere Effekte bei:

  • Direkter Rebound: Eine Energiedienstleistung, die effizienter angeboten wird, wird dadurch billiger. Was billiger wird, wird stärker nachgefragt.
  • Indirekter Rebound: Wer dank Effizienzsteigerung Energie und damit Geld spart, gibt das Geld für anderes aus, das ebenfalls Energie verbraucht.
  • Allgemeiner Ausgleichs-Effekt: Die eingesparte Energie ist als zusätzliches Angebot auf dem Markt. Ein zusätzliches Angebot senkt den Preis, was die Nachfrage stimuliert. In anderen Worten: Was einer spart, verbraucht ein anderer.
  • Transformations-Effekt: Technische Effizienzsteigerungen verändern das Konsumverhalten, was sich auf Infrastrukturen, soziale Normen und so weiter auswirkt. Wird beispielsweise der Verkehr effizienter, verändern sich Siedlungsstrukturen, kleine Läden verschwinden und Einkaufszentren entstehen, was schließlich wieder zu einem bestimmten Verkehrsverhalten zwingt.
  • Mental Rebound: Verschiedentlich führen Einsparungen durch effizientere Technologien zur moralischen Selbstlegitimierung (Moral licensing) von zusätzlichem Konsum. Steigen Autofahrer auf ein gasbetriebenes Fahrzeug um, können diese mit gutem Gewissen mehr Gas geben oder auch weitere Strecken zurücklegen. Ein Teil der möglichen Einsparungen wird somit durch einen höheren Verbrauch kompensiert. Ebenso können Haushalte Energiesparlampen länger brennen lassen als konventionelle Glühbirnen und dennoch etwas für die Umwelt leisten.

[Quelle: Wikipedia, 28.3.2014]

Als Ressourceneffizienz wird der schonende Umgang mit Ressourcen bezeichnet. Ziel dabei ist es, das gleiche Produktionsergebnis oder die gleiche Dienstleistung mit geringerem Ressourceneinsatz zu erzielen, also letztlich weniger Natur zu verbrauchen, aber gleichzeitig den Wohlstand einer Gesellschaft zu erhöhen.

Zur Erhöhung der Ressourceneffizienz können drei Ansätze verfolgt werden:

  • Der Einsatz der aufgewendeten Ressourcen zur Herstellung eines Produktes wird reduziert/minimiert. Der Produktionsprozess bleibt größtenteils unberührt.
  • Es wird eines „neues“ Produkt entwickelt, dass die selben Eigenschaften wie das Original besitzt und die selbe Anwendung findet. Bei der Entwicklung des „neuen“ Produktes werden die Produktionsprozesse ressourceneffizient gestaltet.
  • Die Notwendigkeit der Produktnutzung wird hinterfragt und das Produkt wird ggf. gar nicht mehr produziert.

Es sei erwähnt, dass eine Erhöhung der Ressourcenproduktivität und -effizienz nicht zwangsläufig zu einer absoluten Senkung des Ressourceneinsatzes führt. Mehr dazu unter Rebound-Effekt.

Suffizienz = Genügsamkeit!

Suffizienz bedeutet Selbstbegrenzung, Konsumverzicht, Hinterfragen. Sie betrifft also unser Verhalten, die Einsicht jedes Einzelnen und einen Wandel der Lebensstile.
Um der Suffizienz zu entsprechen, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Brauch ich das wirklich? (Geländewagen statt Familienauto)
  • Wieviel ist „genug“? (Essen, Kleidung, Elektronik)
  • Was will ich WIRKLICH?
  • Kann ich das noch länger benutzen? Muss das ausgetauscht werden? (Handy, Kleidung)

Nur durch Suffizienz führt Effizienz zu einer realen Ressourceneinsparung.

Der Treibhauseffekt bezeichnet die Eigenschaft der Atmosphäre, einfallende kurzwellige Strahlung der Sonne weitgehend durchzulassen, die langwellige Rückstrahlung der Erdoberfläche aber stärker zu absorbieren. Das Prinzip funktioniert hier ähnlich wie beim Treibhaus. Das Treibhaus hat eine Glashülle, die ebenfalls kurzwelliges Licht passieren lässt und langwellige Wärmestrahlung sozusagen gefangen hält.

Der natürliche Treibhauseffekt der Erdatmosphäre hebt die durchschnittliche Temperatur der Erdoberfläche von ca. -18 °C auf ca. + 15 °C. Der natürliche Treibhauseffekt der Erdatmosphäre geht auf die sogenannten Spurengase (z.B. Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan) zurück. Treten Spurengase in zu großen Mengen auf, so wird mehr langwellige Energie von der Erde abgestrahlt und die Temperaturen steigen. Dieser vom Menschen verursachte zusätzliche Treibhauseffekt wird auch als anthropogener Treibhauseffekt bezeichnet.

Als Treibhausgase werden die gasförmigen Bestandteile der Atmosphäre bezeichnet, die den sogenannten Treibhauseffekt verursachen. Ihre Klimawirkung beruht auf der Eigenschaft, langwellige Strahlung, die von der Erdoberfläche, den Wolken und der Atmosphäre selbst ausgestrahlt wird, zu absorbieren und wieder abzustrahlen. Treibhausgase stammen sowohl aus natürlichen wie aus menschlichen Quellen.

Zu den Treibhausgasen gemäß Kyoto-Protokoll zählen:

  • Kohlenstoffdioxid CO2
  • Methan CH4
  • Distickstoffoxid (Lachgas) N2O
  • Fluorkohlenwasserstoffe FCKW
  • Schwefelhexafluorid SF6
  • Stickstofftrifluorid NF3

Weiterhin zum Treibhauseffekt tragen bei: Wasserdampf, Ozon, Wolken, Aerosole und Rußpartikel.

In einer Umweltproduktdeklaration, umgangssprachlich EPD, wird der Lebenszyklus eines (Bau)Produktes beschrieben. In erster Linie wird dabei die gesamte Lebenszeit von der „Wiege bis zur Bahre“, also von der Rohstoffgewinnung bis zur Deponierung, zum Recycling oder zur Wiederverwendung betrachtet. Darüber hinaus werden bauphysikalisch und allgemein relevante Informationen in einer EPD dargestellt.

EPDs werden nach der Norm DIN EN 15804 erstellt und sorgen damit für eine einheitliche Bewertung und Vergleichbarkeit von EPDs. Sie sind als Nachweis von der Bauproduktenverordnung empfohlen und finden ihre Anwendung vor allem in der Bewertung der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen und zur Beurteilung der Auswirkungen von Bauwerken auf die Umwelt, z.B. bei einer DGNB- oder BNB-Gebäudezertifizierung, als internes Steuerungsmittel und im Produktmarketing. EPDs verdeutlichen das Umweltbewusstsein Ihres Unternehmens.

Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen, kurz DGNB, ist das erste ganzheitliche Bewertungssystem für Nachhaltigkeitsaspekte im Bauwesen. Es wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) als ein umfassendes Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude entwickelt.
Durch die DGNB-Zertifizierung ist es möglich, bereits während der Planung von Bauwerken nach ökologischen, ökonomischen, aber auch funktionalen und technischen Kriterien zu optimieren.
Mit diesem Gütesiegel gibt es in Deutschland erstmalig ein umfassendes Bewertungssystem, das belastbare Maßstäbe für wirtschaftliche, ökologische und städtebauliche Qualitäten von öffentlichen und privaten Immobilien setzt.
Das DGNB-Zertifikat ist gegenüber den anderen internationalen Zertifizierungssystemen umfangreicher. Im Vergleich zum LEED-Zertifikat setzt sich das DGNB-Zertifikat wesentlich intensiver mit der Ökonomie eines Bauwerks auseinander. Ein vorrangiges Ziel ist hier deshalb die Kosteneffizienz bei der Entwicklung und im Betrieb der Immobilie.
> zur DGNB-Website

Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) gehört, wie das DGNB-System, zu den ganzheitlichen Bewertungssystemen für Nachhaltigkeitsaspekte im Bauwesen und bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Qualität der Nachhaltigkeit von Gebäuden und baulichen Anlagen in ihrer Komplexität zu beschreiben und zu bewerten. Im Gegensatz zum DGNB ist das BNB ausschließlich auf öffentliche Gebäude anwendbar.
BNB betrachtet die nachhaltigkeit von Bauwerken in folgenden Kriteriengruppen:

  • Ökologische Qualität
  • Ökonomische Qualität
  • Soziokulturelle und funktionale Qualität
  • Technische Qualität und
  • Prozessqualität

Mit diesem Gütesiegel gibt es in Deutschland parallel zum DGNB-System ein umfassendes Bewertungssystem, das belastbare Maßstäbe für wirtschaftliche, ökologische und technische und funktionale Qualitäten von Immobilien des Bundes setzt. Da es aus dem DGNB-System entstanden ist, zeigt es auch deutliche Parallelen zu diesem zweiten deutschen Zertifizierungssystem und fokusiert die Ökonomie eines Bauwerks besonders stark.
> zur BNB-Website

Das britische Zertifizierungssystem BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) fokusiert auf die Bewertung ökologischer und soziokultureller Aspekte der Nachhaltigkeit von Gebäuden.
BREEAM umfasst eine Vielzahl von breitgefächerten Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten und ermöglicht es Architekten und Projektentwicklern, gegenüber ihren Planern und Auftraggebern den Nachweis für die Umweltstandards ihrer Gebäude zu erbringen. Dabei werden globale, lokale und gebäudeinterne Auswirkungen im gesamten Lebenszyklus berücksichtigt.

> zur BREEAM-Website

BREEAM ist auch in Deutschland anwendbar.

Das US-amerikanische Zertifizierungssystem LEED (Leadership in Energy and Environmental Design; deutsch: Führerschaft in energie- und umweltgerechter Planung) ist ein international anerkanntes Zertifizierungssystem im Rahmen der Entwicklung und Planung sogenannter »Green Buildings«, also ökologisch extrem leistungsstarker Gebäude. Es wurde bereits 1998 vom U.S. Green Building Council entwickelt und betrachtet die Aspekte der nachhaltigen Kosteneffizienz, Zukunftsverantwortung und Umweltfreundlichkeit bei gewerblich oder privat genutzten Gebäuden. Dabei legt LEED großen Wert auf eine möglichst lange und effiziente Nutzung technischer Anlagen in Gebäuden.
LEED ist auch in Deutschland anwendbar.

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